Dr. med. Andreas Colsman
Dermatologe | Androloge

Medizinischer Werdegang
Nach dem Medizinstudium in Mainz, Leipzig und Bozen habe ich meine Ausbildung zum Dermatologen an den Hautkliniken der Universitäten von Leipzig und Erlangen absolviert. Hier konnte ich von hervorragenden und erfahrenen Ärzten sehr viel lernen und in speziellen Sprechstunden reichlich Erfahrungen bei der Behandlung auch seltener Hauterkrankungen sammeln. Unter anderem war ich jahrelang in der Sprechstunde für Autoimmunerkrankungen, Schuppenflechte, Hauttumoren (Melanom u.a.) und Andrologie tätig.
Mein wissenschaftliches Interesse galt schon früh dem Immunsystem und damit den körpereigenen Kräften der Gesunderhaltung und den Selbstheilungskräften. So habe ich meine Doktorarbeit im Bereich der Immunologie geschrieben und war als Studienarzt an den Studien beteiligt, die letztlich zur Zulassung der Biologica, insbesondere bei der Schuppenflechte („Psoriasis“) geführt haben.
Nach zehn Jahren intensiver Weiterbildung an Universitätskliniken hat es mich nun zurück in die Heimat gezogen. 2016 habe ich die Praxis von Dr. Fleischer in der Nähe vom Brehmplatz übernommen und bin mit meinem Team (inkl. Dr. Fleischer) im April 2020 in den Uhlandpraxen eingezogen, wo wir nun in schönen, hellen Räumlichkeiten arbeiten können.
Vom Standort sind wir also dem Viertel Düsseldorf Düsseltal / Zoo treu geblieben. Nur sind wir nun noch besser an den ÖPNV angeschlossen und haben für Autofahrer auch eine Tiefgarage im Haus.
Bestmögliche Lebensqualität für Patienten
Meine Aufgabe als Arzt verstehe ich darin, meinen Patienten zur bestmöglichen Lebensqualität zu verhelfen. Ich möchte gemeinsam mit dem Patienten die Probleme lösen. Dafür möchte ich, dass mein Patient die Erkrankung versteht und weiß, wie er seiner Haut Gutes tun kann.
Der Zusammenhang von Haut und Seele wird vielfach besprochen – in meinen Augen wird dabei zu häufig die „Haut als Spiegel der Seele“ betrachtet – nach meiner Erfahrung ist das eine einseitige Betrachtung, denn der umgekehrte Effekt ist mindestens so häufig und sicherlich mindestens so relevant: in nahezu allen Fällen belastet ein Problem an der Haut die Seele. Sicherlich werden manche Hauterkrankungen durch seelische Belastungen schlimmer – hier allein dem „Stress“ die Verantwortung zu geben halte ich für kurzsichtig. In diesem Sinne ist es mein Ziel, die Beschwerden möglichst schnell zu beseitigen, um der Haut zu ermöglichen, ihr Gleichgewicht wieder zu finden.
In den seltenen Fällen, wo ich den Einfluss der Ernährung auf die Haut für wahrscheinlich halte, möchte ich dem Patienten helfen, den Weg zu finden, der die beste Lebensqualität bedeutet. Der „Verzicht auf alles was schmeckt“ ist sicherlich kein Gewinn an Lebensqualität.
Meine Arbeitsweise
Die Behandlung von Hauterkrankungen gelingt am besten wenn wir gut zusammenarbeiten. Dafür lege ich Wert darauf, dass der Patient die Erkrankung versteht und mögliche Ursachen beseitigen kann. Auch wenn bei vielen chronischen Erkrankungen wie Rosazea, Neurodermitis (auch „atopisches“ oder „endogenes Ekzem“ genannt), Schuppenflechte („Psoriasis“) oder Akne die Ursache nicht beseitigt werden kann, sind manche Faktoren bekannt, die der Patient durch sein tägliches Verhalten beeinflussen kann. Hierbei steht für mich allerdings die Lebensqualität meiner Patienten an erster Stelle! Starke Umstellungen der Ernährung sind zum Beispiel häufig gar nicht sinnvoll und reduzieren die Lebensqualität der Menschen nur noch weiter.
